{"id":1229,"date":"2020-02-20T10:15:38","date_gmt":"2020-02-20T10:15:38","guid":{"rendered":"http:\/\/zeitzeugen-der-zukunft.de\/?p=1229"},"modified":"2021-11-05T11:18:44","modified_gmt":"2021-11-05T11:18:44","slug":"die-deutsche-utopie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zeitzeugen-der-zukunft.de\/2020\/02\/20\/die-deutsche-utopie\/","title":{"rendered":"Die Deutsche Utopie"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"> <em>Zeitreise-Bericht einer Gruppe von Sch\u00fclern (Klassenstufe 9 bis 11) des Reclam-Gymnasiums in Leipzig<\/em> <em>vom 28. bis 29. Januar 2020<\/em><\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure><a class=\"alignright is-resized fancybox\" href=\"http:\/\/zeitzeugen-der-zukunft.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Reclam2020_UL_Gesamt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zeitzeugen-der-zukunft.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Reclam2020_UL_Gesamt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-139\" width=\"228\" height=\"161\"><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wir schreiben das Jahr 2040<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die enorme Digitalisierung der 2020er Jahre f\u00fchrte zu gro\u00dfen Arbeitsplatzverlusten in Deutschland. In Folge der einsetzenden politischen Krise gr\u00fcndete sich die Partei \u201eDie Deutsche Utopie\u201c (DDU) und zog mit dem Slogan: \u201eF\u00fcr eine gerechtere Gesellschaft, in der niemand abgeh\u00e4ngt wird!\u201c in den Wahlkampf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Programm der DDU war einfach: Ein robustes bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) f\u00fcr alle und ein hoher Spitzensteuersatz f\u00fcr Einkommen ab 50.000 Euro. So sollten die Schichten aneinander angeglichen werden und die Schere zwischen Arm und Reich geschlossen werden. Niemand w\u00fcrde einen Arbeitsplatzverlust als existenzbedrohend ansehen m\u00fcssen, da das BGE ein soziales Sicherheitsnetz b\u00f6te. Mit diesem Programm mobilisierte die Partei eine Mehrheit der W\u00e4hlerschaft aus der Mittel- und Unterschicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sobald die DDU die Regierung stellte, wurde das Programm auch schon umgesetzt. Allerdings gab es unerwartete negative Folgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das bedingungslose Grundeinkommen f\u00fchrte dazu, dass immer weniger Menschen gewillt waren, arbeiten zu gehen. Die Einkommen der arbeitenden Bev\u00f6lkerung sind im Verh\u00e4ltnis zum BGE nicht gestiegen und wurden so aus der Sicht vieler Menschen vom Staat k\u00fcnstlich verringert. Besonders die steigenden Preise fra\u00dfen so die Einkommen der Arbeiter auf. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Geiste des BGE wurde auch die Schulpflicht aufgehoben. Dies hatte immer mehr Schulschlie\u00dfungen aufgrund von zu kleinen Klassen zur Folge. Die immer schlechter ausgebildeten Menschen haben es heute immer schwerer, eine Arbeit zu finden. Dies bildet eine der vielen Spiralen, die in den Abgrund f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wirtschaft schrumpfte, es kam zu immer weiteren Arbeitsplatzverlusten und die Unzufriedenheit in der Bev\u00f6lkerung nahm immer weiter zu. Heute sind gesperrte Stra\u00dfen an der Tagesordnung: Es finden beinahe durchgehend Demonstrationen statt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Statt der versprochenen Utopie sieht die Situation nun zunehmend wie eine Dystopie aus.<\/p>\n\n\n\n<hr><hr>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Eine Szene, die sich im Jahre 2040 zugetragen hat\u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1. Akt: Im Wohnzimmer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"alignright is-resized\" style=\"border: 1px solid\"><strong>&nbsp;Handelnde Personen:&nbsp;&nbsp;<\/strong><ul><li>Mutter&nbsp;&nbsp;<\/li><li>Vater&nbsp;&nbsp;<\/li><li>Sohn&nbsp;&nbsp;<\/li><li>Tochter&nbsp;&nbsp;<\/li><li>Opa&nbsp;&nbsp;<\/li><\/ul><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Der Vater kommt von der Arbeit nach Hause und wird im Wohnzimmer von seiner Frau und den Kindern begr\u00fc\u00dft. Opa liegt im Bett, das im Wohnzimmer aufgestellt ist.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kinder (<em>rennen zu ihrem Vater<\/em>): Papa!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Der Vater umarmt seine Kinder.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mutter: Hallo Schatz, na? Wie war die Arbeit?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vater: Anstrengend, wie immer. Hallo, Opa. (<em>setzt sich an den Tisch<\/em>) Erz\u00e4hlt mal, was habt ihr heute in der Schule gemacht?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sohn (<em>gelangweilt<\/em>): Ja, Schule war heute eigentlich okay. Sie war nur sehr kurz, wir hatten wieder vier Stunden Ausfall. Bio und Mathe haben wir ja gar nicht mehr \u2026 Und unsere Klassenlehrerin ist auch schon seit drei Wochen krank.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vater: Dann m\u00fcssen wir da morgen mal anrufen. Ihr habt so viel Ausfall an der Schule, das geht doch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tochter: Aber ich will gar nicht in die Schule!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mutter: Wie oft m\u00fcssen wir das noch bereden. Du gehst in die Schule und machst deinen Abschluss nach der zehnten Klasse! Dann kannst du selbst entscheiden, was du weiter machen willst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tochter (<em>schmollend<\/em>): Meine Freundinnen gehen alle nicht zur Schule. Die haben immer frei! Du arbeitest doch auch nicht, warum muss ich in die Schule gehen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mutter (<em>belehrend<\/em>): Wenn du den Abschluss einmal geschafft hast, kannst du selbst entscheiden, ob du arbeiten m\u00f6chtest oder wie ich zu Hause bleiben willst. Der Staat sorgt mit seinem Grundeinkommen ja f\u00fcr uns. Aber es ist ja auch nicht so, als w\u00fcrde ich nur auf der faulen Haut liegen: Ich arbeite halt zu Hause. Ich koche f\u00fcr euch, wasche die W\u00e4sche, gehe einkaufen, passe auf den Opa auf \u2013<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Opa (<em>ruft beleidigt aus dem Bett<\/em>): Ich passe auf mich selber auf!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mutter: Das stimmt so aber nicht, Opa.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vater: Die Mama kriegt das Geld ja auch nur, weil der Papa arbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sohn: Aber Papa, warum das denn?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vater: In unserer Gesellschaft ist es wichtig, dass ein Teil arbeitet, denn sonst bekommen die, die nicht arbeiten, kein Geld. Sonst ist n\u00e4mlich kein Geld f\u00fcr das Grundeinkommen da!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Opa (<em>ruft aus dem Bett<\/em>): Auf lange Sicht geht so die Wirtschaft zugrunde!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mutter: Sag das nicht!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Opa: Aber es ist nun mal so. Lasst mich euch erz\u00e4hlen \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Opa r\u00e4uspert sich und erz\u00e4hlt von der guten alten Zeit, als es in Deutschland noch &#8222;lebenswert&#8220; war. Alle anderen verdrehen die Augen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2. Akt: Im Krankenhaus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"alignright is-resized\" style=\"border: 1px solid\"><strong>&nbsp;Handelnde Personen:&nbsp;&nbsp;<\/strong><p><cite><ul><li>Arzt&nbsp;&nbsp;<br><li>\u00c4rztin&nbsp;&nbsp;<br><li>Patientin&nbsp;&nbsp;<br><li>Patient&nbsp;&nbsp;<br><li>schwerh\u00f6riger Patient&nbsp;&nbsp;<\/li><\/ul><\/cite><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Ein Arzt und eine \u00c4rztin machen im Sprechzimmer der Notaufnahme eine kurze Pause und unterhalten sich.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Arzt: Ich glaube, ich mache das nicht mehr lange mit. Ganz ehrlich? Wir haben viel zu viel Arbeit. F\u00fcr diese Anzahl an Patienten br\u00e4uchte man acht \u00c4rzte! Nicht zwei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00c4rztin (<em>best\u00e4tigend<\/em>): Und wir verdienen viel zu wenig. Es steht \u00fcberhaupt nicht im Verh\u00e4ltnis zu unserer Arbeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Arzt: So kann das nicht weitergehen. Die Politik muss da mal was machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00c4rztin (<em>erbost<\/em>): Richtig! Diese ganzen Faulenzer, die den ganzen Tag nur herumsitzen. Mit ihrem bedingungslosen Grundeinkommen. Und dann eine gute kostenlose Gesundheitsversorgung verlangen! Ich bin wirklich kein missg\u00fcnstiger Mensch, aber langsam reicht es mir.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Arzt: Tja, was soll man machen. (<em>blickt auf die Uhr<\/em>) Wir m\u00fcssen jetzt weiterarbeiten. (<em>macht die T\u00fcr auf, ruft ins Wartezimmer<\/em>) Der N\u00e4chste, bitte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Patientin (<em>ist noch nicht dran, wendet sich aber an die \u00c4rzte<\/em>): Wie lange dauert das denn noch? Ich habe einen gebrochenen Arm und warte schon vier Stunden. Ich habe Schmerzen! Das ist nicht in Ordnung!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00c4rztin: Bitte beruhigen Sie sich. Der N\u00e4chste, bitte!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Patient (<em>mischt sich auch ein<\/em>): Also wirklich, wir warten hier echt ewig. Und ich muss doch noch einkaufen gehen heute! Warum dauert das denn so lange?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Arzt (<em>versucht weiter zu beruhigen<\/em>): Wir haben zu wenige \u00c4rzte. Es tut uns leid, wir geben unser Bestes! (<em>laut<\/em>) Der N\u00e4chste, bitte!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Ein schwerh\u00f6riger Patient steht auf und betritt das Behandlungszimmer. Die T\u00fcr geht zu, alle anderen setzen sich wieder und grummeln b\u00f6se vor sich hin.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3. Akt: Im Parteisitz der DDU<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"alignright is-resized\" style=\"border: 1px solid\"><strong>&nbsp;Handelnde Personen:<\/strong><p><cite><ul><li>Bundeskanzlerin&nbsp;&nbsp;<br><li>Innenminister&nbsp;&nbsp;<\/li><li>Finanzminister&nbsp;&nbsp;<\/li><li>Wirtschaftsminister&nbsp;&nbsp;<\/li><li>Bildungsministerin&nbsp;&nbsp;<\/li><li>Klimaministerin&nbsp;&nbsp;<\/li><\/ul><\/cite><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Die Regierungspartei Die Deutsche Utopie (DDU) h\u00e4lt eine Sitzung ab, um aktuelle politische Probleme zu kl\u00e4ren. Die Bundeskanzlerin hat eingeladen und alle wichtigen Kabinettsmitglieder sind gekommen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bundeskanzlerin: Hiermit er\u00f6ffne ich die 14. Krisensitzung des DDU-Kabinetts. Herr Innenminister, was sagen Sie zur aktuellen Lage?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Innenminister: Es gibt viel Aufruhr zur Zeit. Wir sehen Demonstrationen auf der Stra\u00dfe. Die Arbeitsbereitschaft sinkt. Wir m\u00fcssen unbedingt etwas tun, um die Arbeitsbereitschaft der Bev\u00f6lkerung zu erh\u00f6hen. Und die Stimmung im Land muss auch wieder besser werden. Was sagen Sie denn dazu, Herr Finanzminister?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Finanzminister: Ich kann Ihnen nur mitteilen, dass die finanzielle Situation katastrophal ist. Wir haben nicht genug Einnahmen, m\u00fcssen aber f\u00fcr 80% der B\u00fcrger das bedingungslose Grundgehalt stemmen. Das geht so nicht weiter. Wir m\u00fcssen unbedingt das Grundgehalt senken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bundeskanzlerin: Herr Wirtschaftsminister, wie sieht es denn mit der Wirtschaft aus?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wirtschaftsminister: Also gut, die Wirtschaft. Es ist ganz einfach: Ohne Leute, die arbeiten, kann es keine gesunde Wirtschaft geben. Deutschland war vor 20 Jahren noch auf Platz vier der gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften, mittlerweile sind wir auf Platz 32. Das hat es historisch so noch nicht gegeben. Wir sacken ab, es ist zum Verzweifeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bildungsministerin: Ich schlie\u00dfe mich dem an. Es gibt aus meinem Bereich, der Bildung, eigentlich nichts Neues zu berichten. Deutschland hat zu wenige Lehrer und wegen des Wegfalls der Schulpflicht leider auch viel zu wenige Sch\u00fcler. Der Bildungsgrad der Bev\u00f6lkerung nimmt rapide ab. Ich denke, wir m\u00fcssen dringend etwas an der Gesamtsituation \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Klimaministerin: Auch aus der Klimapolitik gibt es wenig Positives zu berichten. Bedenken Sie, liebe Kollegen: Wir hatten 2025 das letzte Mal Schnee in Deutschland! Die vielen Klimafl\u00fcchtlinge&nbsp;f\u00fchren dazu, dass die Unzufriedenheit und die Unruhen im Land zunehmen. Wir m\u00fcssen global denken, wenn wir diese Situation \u00e4ndern wollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bundeskanzlerin (<em>an alle<\/em>): Was k\u00f6nnen wir also tun? M\u00fcssen wir etwa unser politisches System verwerfen? Das ist doch aber das Kernanliegen unserer Partei!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Finanzminister (<em>emp\u00f6rt<\/em>): Das hie\u00dfe, unsere Prinzipien \u00fcber Bord zu werfen!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bildungsministerin: Was k\u00f6nnen wir also tun?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Allgemeines Schweigen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Innenminister: Ich schlage vor, dass wir die Sitzung vertagen. Vielleicht \u00e4ndert sich die Situation ja bald.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Klimaministerin: Ein guter Vorschlag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Finanzminister: Wie w\u00e4re es mit heute in einer Woche?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Klimaministerin: Naja, <em>soo<\/em> dringend ist das auch nicht. Und was soll sich in einer Woche schon gro\u00df \u00e4ndern?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wirtschaftsminister: Da habe ich auch bereits einen Termin. Was ist mit in zwei Wochen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bundeskanzlerin: Also in zwei Wochen? Hat jemand Einw\u00e4nde? (<em>niemand meldet sich zu Wort<\/em>) Es ist also beschlossen, wir treffen uns in zwei Wochen zur n\u00e4chsten Krisensitzung. Hiermit ist die heutige Sitzung beendet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Die Kabinettsmitglieder beginnen, sich \u00fcber andere Themen zu unterhalten und sich an den bereitgestellten Getr\u00e4nken zu bedienen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zeitreise-Bericht einer Gruppe von Sch\u00fclern (Klassenstufe 9 bis 11) des Reclam-Gymnasiums in Leipzig vom 28. bis 29. Januar 2020 Wir schreiben das Jahr 2040 Die enorme Digitalisierung der 2020er Jahre f\u00fchrte zu gro\u00dfen Arbeitsplatzverlusten in Deutschland. 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