{"id":1105,"date":"2019-12-24T14:12:18","date_gmt":"2019-12-24T14:12:18","guid":{"rendered":"http:\/\/zeitzeugen-der-zukunft.de\/?p=1105"},"modified":"2021-11-05T11:33:18","modified_gmt":"2021-11-05T11:33:18","slug":"wer-nicht-mitmacht-darf-gehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zeitzeugen-der-zukunft.de\/2019\/12\/24\/wer-nicht-mitmacht-darf-gehen\/","title":{"rendered":"Wer nicht mitmacht, darf gehen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Zeitreise-Bericht einer 10. Klasse des BIP Kreativit\u00e4tsgymnasiums Leipzig vom 12. bis 13. Dezember 2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure><a class=\"alignright is-resized fancybox\" href=\"http:\/\/zeitzeugen-der-zukunft.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/BIP_2_2019_rechtsunten_gross.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zeitzeugen-der-zukunft.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/BIP_2_2019_rechtsunten_gross.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-139\" width=\"228\" height=\"161\"><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wir schreiben das Jahr 2040<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor 20 Jahren, genauer im Jahrtausend-Hitzesommer 2020, verlagerten sich die extremen Auseinandersetzungen zwischen den politischen Randparteien auf die Stra\u00dfe. B\u00fcrgerkriegs\u00e4hnliche Zust\u00e4nde herrschten, Gewalt und Mord pr\u00e4gten den Alltag, Kinder konnten nicht mehr zur Schule gehen. Sogar der Hunger kehrte wieder, weil s\u00e4mtliche Versorgungssysteme zusammenbrachen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem politischen Chaos gr\u00fcndete sich die GGG, die \u201eGemeinsame Gleichgestellte Genossenschaft\u201c, die ihren Namen zum Staatsprogramm machte. Zentrales Element der revolution\u00e4ren Agenda wurde das Gleichstellungsgesetz. Es legte fest, dass alle Menschen gleich zu behandeln sind \u2013 jeder Staatsb\u00fcrger erh\u00e4lt den gleichen Wohnraum, die gleichen Rechte, die gleiche Grundversorgung und vor allem: die gleichen Chancen. Das Arbeiten wurde zur \u201eersten B\u00fcrgerpflicht\u201c ausgerufen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch in anderen Bereichen hat sich die Gesellschaftsorganisation seitdem radikal ge\u00e4ndert. Jedem Arbeitnehmer stehen 40 Tage Urlaub im Jahr zur Verf\u00fcgung sowie 5.000 Euro Erholungsgeld. Vor dem Einstieg in das Berufsleben besucht man 13 Jahre die Schule. Dabei bekommen die Sch\u00fcler die ersten 9 Jahre Einblicke in alle F\u00e4cher, ab der 10. Klasse entscheidet sich jeder f\u00fcr einen \u201eSektor\u201c, in dem er bzw. sie sp\u00e4ter arbeiten m\u00f6chte. Alle Schulpflichtigen erhalten einen Laptop &#8211; das spart die Produktionskosten herk\u00f6mmlicher B\u00fccher und tr\u00e4gt zur Schonung der Umwelt bei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hocheffektive Solaranlagen auf den Hausd\u00e4chern haben ma\u00dfgeblich zum Erfolg der Energiewende beigetragen, die Bev\u00f6lkerung wird im Jahr 2040 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien versorgt. An den Au\u00dfenfassaden der H\u00e4user wird Gem\u00fcse angebaut, das den Gro\u00dfteil des Lebensmittelbedarfs deckt. Um die Umwelt weniger zu belasten, werden nahezu ausschlie\u00dflich \u00f6ffentliche Verkehrsmittel genutzt \u2013 kostenlos f\u00fcr alle. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jeder B\u00fcrger tr\u00e4gt eine Uhr, mithilfe derer die Gesundheitswerte dauerhaft \u00fcberpr\u00fcft und beispielsweise Herzinfarkte vermieden werden k\u00f6nnen. Wer mit dem neuen politischen System der GGG nicht einverstanden ist, \u201edarf\u201c das Land \u201efreiwillig\u201c verlassen \u2013 denn die GGG zwingt niemandem zu seinem Gl\u00fcck!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Aufzeichnung eines einflussreichen Ministers der GGG<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alles, was ich Ihnen bis hierhin erz\u00e4hlt habe, ist das, was die \u00d6ffentlichkeit meint zu wissen. Das neue System wurde nur erfolgreich durchgesetzt und angenommen, weil wir es mit viel Propaganda \u201edurchpeitschten\u201c und die Bev\u00f6lkerung haben glauben lassen, dass dies die einzige M\u00f6glichkeit sei, einen totalen Krieg zu stoppen. \u201eAlternativlos\u201c nannten wir das.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alle f\u00fcnf Jahre findet eine Genossenschaftswahl des \u201eRepr\u00e4sentanten\u201c statt. Dies kann jeder werden, der sich auf den Sektor Sicherheit und Politik fokussiert hat. Der derzeitige Repr\u00e4sentant bin ich. Ich darf mir ein Komitee aus beliebig vielen Leuten zusammenstellen, die mir helfen, das System aufrechtzuerhalten und Probleme zu \u201el\u00f6sen\u201c. Wir \u00fcberwachen alle Gesellschaftsbereiche. Nach offizieller Lesart \u201ed\u00fcrfen\u201c alle Menschen, die gegen das System sind, das Land \u201efreiwillig\u201c verlassen. In Wahrheit werden diese aber gewaltsam abgeschoben und ausgeb\u00fcrgert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit den Armb\u00e4ndern, die alle Bewohner tragen m\u00fcssen, \u00fcberpr\u00fcfen wir, ob die Menschen ihren b\u00fcrgerlichen Pflichten nachkommen. Was Pflicht ist, legt die GGG fest. Zuwiderhandlungen werden mit Strafarbeit, Gef\u00e4ngnis oder Ausweisung geahndet \u2013 so viel zur \u201eFreiwilligkeit\u201c in unserem Lande. Wenn das alles, was ich hier geschrieben habe, herauskommt, bin ich jedoch schon l\u00e4ngst nicht mehr auf dieser Welt \u2013 unfreiwillig.<\/p>\n\n\n\n<hr><hr>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Eine Szene, die sich im Jahre 2040 zugetragen hat\u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1. Akt: Zu Hause bei den Steinr\u00fccks<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"alignright is-resized\" style=\"border: 1px solid\"><strong>&nbsp;Handelnde Personen:<\/strong><p><cite><ul><li>Henry Steinr\u00fcck &#8211; Ehemann<br> und Fabrikarbeiter<br><li>Maria Steinr\u00fcck &#8211; Ehefrau&nbsp;&nbsp;<br> und Fabrikarbeiterin&nbsp;&nbsp;<br><li>Sachbearbeiter im Arbeitsministerium&nbsp;&nbsp;<br><li>Polizistin&nbsp;&nbsp;<\/li><\/ul><\/cite><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Maria Steinr\u00fcck: Wie war denn dein Tag?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Henry Steinr\u00fcck: Ach, naja, ich hatte heute nicht wirklich Bock, ich bin nicht zur Arbeit gegangen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Maria Steinr\u00fcck: Was, aber du warst schon f\u00fcnf Mal nicht! Das kannst du doch nicht tun!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Henry Steinr\u00fcck: Das f\u00e4llt doch eh keinem auf\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Maria Steinr\u00fcck: Doch, tut es! Hast du nicht geh\u00f6rt, wer nicht zur Arbeit geht, wird abgeschoben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Henry Steinr\u00fcck: Was?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Maria Steinr\u00fcck: Naja, die Theorie besagt ja, man&nbsp;<em>darf<\/em>&nbsp;gehen. Aber in Wirklichkeit MUSS man gehen. Willst du abgeschoben werden?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Henry Steinr\u00fcck: N-nein! Denkst du, da passiert jetzt was?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>In einem B\u00fcro im Arbeitsministerium.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sachbearbeiter: Ach, wenn das nicht den Verlust eines sehr guten B\u00fcrgers bedeutet. Er hat Kultur studiert. (<em>zuckt mit den Schultern<\/em>) Aber wer nun mal nicht ins System will, muss abgeschoben werden. Da kann man nicht viel machen. Wer nicht ins System passt, \u201edarf\u201c gehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Wieder bei den Steinr\u00fccks zu Hause.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Henry Steinr\u00fcck: Hallo, ja, wer ist da? (<em>macht die T\u00fcr auf<\/em>)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Polizistin: Guten Tag! Hiermit sind Sie festgenommen. Ich werde Sie nun begleiten und Sie d\u00fcrfen das Land freiwillig verlassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Henry Steinr\u00fcck: Aber, was? Wieso denn? Was habe ich denn gemacht?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Polizistin: Sie haben Ihre b\u00fcrgerliche Pflicht nicht erf\u00fcllt. Das hei\u00dft, Sie d\u00fcrfen sich jetzt hinstellen, Arme hinter den R\u00fccken, und ich werde Sie freiwillig aus dem Land f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Herr Steinr\u00fcck stammelt noch etwas von schlechter gesundheitlicher Verfassung, doch die Polizistin l\u00e4sst sich nicht beirren. Maria Steinr\u00fcck schaut unter Tr\u00e4nen hilflos zu<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<hr>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2. Akt: In der Schule<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"alignright is-resized\" style=\"border: 1px solid\"><strong>&nbsp;Handelnde Personen:<\/strong><p><cite><ul><li>Schuldirektor&nbsp;&nbsp;<br><li>Frau Winkler &#8211; Mutter&nbsp;&nbsp;<br><li>Anna Winkler &#8211; Tochter&nbsp;&nbsp;<br> und Sch\u00fclerin&nbsp;&nbsp;<\/li><\/ul><\/cite><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Eine Frau kommt mit ihrem Kind ins B\u00fcro des Schuldirektors.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schuldirektor: Guten Tag! Sie sind die Frau \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frau Winkler: Winkler.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schuldirektor: Dann musst du Anna sein, ja?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anna: Ja.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schuldirektor (<em>zu Frau Winkler<\/em>): Wir wollten ja \u00fcber die Zukunft ihrer Tochter sprechen. Wie Sie ja wissen, haben wir in unserem Bildungssystem die vier Sektoren Kultur, Medizin, Wirtschaft und Recht. Da Ihr Kind jetzt am Ende der neunten Klasse ist, muss es langsam eine Entscheidung treffen. Anna hat leider noch nicht gesagt, in welchen Sektor sie gehen m\u00f6chte. Aber wenn sie dazu nichts sagt, muss sie halt zugewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frau Winkler (<em>zu Anna<\/em>): Du hast dich noch nicht entschieden?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anna: Nein, in meiner Klasse macht sich da kaum jemand Gedanken drum.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frau Winkler: Aber dieser Sektor entscheidet dann \u00fcber dein gesamtes restliches Leben!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anna: Ich wei\u00df, aber \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frau Winkler: Hast du gar keine Ahnung, was du machen m\u00f6chtest?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anna: Naja, vielleicht \u2026 Wirtschaft?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schuldirektor: Okay, wie sieht es denn mit Medizin aus, vielleicht interessierst du dich auch f\u00fcr Medizin?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anna: Aber ich hatte doch\u2026 (<em>z\u00f6gerlich<\/em>) Ja?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schuldirektor: Wir haben gerade einen Fachkr\u00e4ftemangel in der Medizin, da k\u00f6nnten wir Hilfe gut gebrauchen. Es freut mich, dass du Medizin gew\u00e4hlt hast. Das war auch schon alles, Sie d\u00fcrfen gehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Frau Winkler und Anna schauen sich verwundert an, nehmen aber die freiwillig akzeptierte Entscheidung des Direktors hin und verlassen schweigend den Raum.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3. Akt: Zu Hause bei Frau Durchschnitt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"alignright is-resized\" style=\"border: 1px solid\"><strong>&nbsp;Handelnde Personen:<\/strong><p><cite><ul><li>Frau Durchschnitt&nbsp;&nbsp;<br><li>Roboter&nbsp;&nbsp;<\/li><\/ul><\/cite><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Frau Durchschnitt ist gerade aufgewacht. Sie ist Single, aber wohnt nicht allein zu Hause.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frau Durchschnitt: Hallo Roboter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Roboter: Guten Tag! Es ist drau\u00dfen drei Grad und es ist bew\u00f6lkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frau Durchschnitt: Hast du schon alles von der To-Do-Liste abgearbeitet?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Roboter: Ja, alles ist erledigt, bis auf den M\u00fcll, der muss noch rausgebracht werden. Das werde ich gleich erledigen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frau Durchschnitt: Alles gut.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Roboter: EILMELDUNG! Sie haben eine Nachricht. Von Herrn Dr. Kunze. Ein Angeh\u00f6riger von Ihnen liegt im Krankenhaus. Er wird gerade behandelt. Seine Kapillaren werden gereinigt. Er ist bewusstlos.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frau Durchschnitt: Wird er sterben?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Roboter: Nein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frau Durchschnitt: Okay, dann zeig mir doch die Buspl\u00e4ne und dann kannst du dich herunterfahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Roboter: Hier sind die Buspl\u00e4ne. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Der Roboter zeigt die Pl\u00e4ne,&nbsp;bringt den M\u00fcll raus, geht in eine Ecke und schaltet sich aus. Frau Durchschnitt zieht sich die bereits zurechtgelegte Kleidung an, setzt sich an den gedeckten Tisch und isst ihr Fr\u00fchst\u00fcck.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zeitreise-Bericht einer 10. Klasse des BIP Kreativit\u00e4tsgymnasiums Leipzig vom 12. bis 13. 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