{"id":2379,"date":"2022-09-01T20:17:28","date_gmt":"2022-09-01T20:17:28","guid":{"rendered":"https:\/\/jugend-schreibt-zukunft.de\/?p=2379"},"modified":"2022-09-03T08:52:08","modified_gmt":"2022-09-03T08:52:08","slug":"gleichheit-und-einigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jugend-schreibt-zukunft.de\/2022\/09\/01\/gleichheit-und-einigkeit\/","title":{"rendered":"Gleichheit und Einigkeit"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><em><em><em>Ein Zeitreise-Bericht der Klasse FE 20a des BSZ Grimma vom 4. bis 5. Juli 2022<\/em><\/em><\/em><\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure><a class=\"alignright is-resized fancybox\" href=\"http:\/\/jugend-schreibt-zukunft.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Plakat_Grimma_RU_gross.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/jugend-schreibt-zukunft.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Plakat_Grimma_RU_gross.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-139\" width=\"228\" height=\"161\"><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wir schreiben das Jahr 2045<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Jahrzehnten immer weiter wachsender sozialer Ungleichheit, einer Kultur des Rechts des St\u00e4rkeren und politischen Stillstands hatten die Menschen vor einigen Jahren genug: Sie trugen ihre Unzufriedenheit auf die Stra\u00dfe und verlangten endlich nach mehr Gleichheit und Einigkeit in der Bev\u00f6lkerung. Schnell setzte sich die TV-Komikerin Leonie Schniggel mit ihrer \u201eSchniggelbande\u201c an die Spitze der Proteste. Die Bewegung, die zun\u00e4chst als Scherzkampagne begonnen hatte, wurde zur Stimme der Proteste und setzte sich bei den kurz darauf stattfindenden Wahlen als st\u00e4rkste Partei durch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als alleinregierende Partei machte sich die Schniggelbande sofort daran, tiefgreifende Reformen auf den Weg zu bringen und den Willen der Bev\u00f6lkerung nach mehr sozialer Gleichheit und gr\u00f6\u00dferem gesellschaftlichem Zusammenhalt politisch umzusetzen. Die wichtigste dieser Reformen war das sogenannte \u201eEinheitsgesetz\u201c, mit der die L\u00f6hne \u00fcber alle Berufsgruppen hinweg weitgehend angeglichen wurden. Es wurde auch festgelegt, dass alle B\u00fcrger das gleiche Paket von gesunden, \u00f6kologisch produzierten Lebensmitteln erhalten, um die soziale Ungleichheit im Ern\u00e4hrungsbereich zu mindern. Weiterhin wurde beschlossen, das Gesundheitssystem durch eine einzige Krankenversicherung f\u00fcr alle Menschen drastisch zu vereinfachen sowie den Bildungssektor finanziell besser auszustatten und Privatschulen abzuschaffen. Um mehr Bildungsgleichheit zu gew\u00e4hrleisten, wurden au\u00dferdem einheitliche Schuluniformen f\u00fcr alle Sch\u00fcler eingef\u00fchrt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die hohe Zufriedenheit im Volk resultierte jedoch nicht nur aus den umfassenden Ma\u00dfnahmen, mit denen die Schere zwischen Arm und Reich geschlossen wurde, sondern auch an den deutlich verbesserten M\u00f6glichkeiten zur politischen Einflussnahme. So wurden die neuen M\u00f6glichkeiten, die die Digitalisierung und andere technologische Innovationen bieten, dazu genutzt, eine Abstimmungsapp als direktdemokratisches Instrument zu etablieren. Dort k\u00f6nnen alle B\u00fcrger pers\u00f6nliche W\u00fcnsche und Vorschl\u00e4ge einreichen, \u00fcber die in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden von der Bev\u00f6lkerung abgestimmt werden. Politiker sind verpflichtet, die Abstimmungsergebnisse umzusetzen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das hat dazu gef\u00fchrt, dass die Regierungspolitik sehr b\u00fcrgernah gestaltet ist und die herrschende Schniggelbande stets im Interesse der B\u00fcrger handelt. Der nach wie vor pr\u00e4sente Geist der Proteste, der Einheit, Gleichheit und Solidarit\u00e4t f\u00f6rdert, ist im Jahr 2045 zu einem wichtigen kulturellen Faktor geworden, der verhindert, dass politische Entscheidung im Sinne einiger weniger oder ohne Blick in die Zukunft getroffen werden.<\/p>\n\n\n\n<hr><hr>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Eine Szene, die sich im Jahre 2045 zugetragen hat\u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1. Akt: <strong>Supermarkt im Dorf<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"alignright is-resized\" style=\"border: 1px solid\"><strong>&nbsp;Handelnde Personen:&nbsp;&nbsp;<\/strong>\n<p><\/p><ul>\n<li>Gertrud &#8211; arme Frau&nbsp;&nbsp;<\/li>\n<li>Sabine &#8211; Verk\u00e4uferin&nbsp;&nbsp;<\/li>\n<li>Gustav &#8211; Gertruds Jugendfreund&nbsp;&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Es ist das Jahr 2030, Gertrud besucht den kleinen Supermarkt in ihrem Dorf.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gertrud: Oh Gott, die Preise! Die Butter kostet 3,20 Euro, die Milch 2,40 Euro\u2026 Wie soll ich mir das nur leisten?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Gertrud nimmt Butter und Milch und geht in den n\u00e4chsten Gang, in der die Verk\u00e4uferin Sabine gerade Ware ins Regal einr\u00e4umt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gertrud: Mensch, Sabine, seit wann sind Butter und Milch denn so teuer?!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sabine: Gertrud, meine Liebe, alles wird teurer. Ich kann es leider nicht \u00e4ndern\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gertrud: Das kann doch nicht sein! Wie soll ich diesen Monat \u00fcberleben?! Das kann doch nicht \u00fcberall so teuer sein! Ich schau\u2018 nochmal woanders\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Gertrud verl\u00e4sst verzweifelt den kleinen Supermarkt und geht zum zweiten Supermarkt im Dorf, der ein paar Stra\u00dfen weiter liegt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gertrud: Das gleiche hier! Auch alles so teuer. Mein Gott, das kann doch nicht sein\u2026 Ich muss erstmal meinen Freund Gustav anrufen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Getrud nimmt ein billiges Smartphone aus der Tasche und w\u00e4hlt die Nummer von Gustav.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gustav: Hallo, Gertrud.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gertrud: Hallo, Gustav, du wirst es kaum glauben. Ich bin gerade in beiden Superm\u00e4rkten im Dorf gewesen und Butter und Milch sind schon wieder teurer geworden! Dieses Mal fast um die H\u00e4lfte. Ich habe noch 10 Euro f\u00fcr den Rest des Monats, wie soll ich \u00fcberleben?!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gustav: Ja, ich wei\u00df, Gertrud. Ich wollte letzte Woche Fisch kaufen, aber konnte es mir einfach nicht leisten. Fisch kann ich vielleicht nochmal essen, wenn ich mir selbst welchen angele\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gertrud: Also geht es dir auch so? Na gut, wenigstens bin ich nicht allein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gustav: Ja, es ist wirklich schlimm geworden\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gertrud: Was k\u00f6nnen wir denn nur machen? Wir m\u00fcssen uns doch wenigstens irgendwo beschweren!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gustav: Tja, einen Brief oder eine E-Mail kann man immer schreiben, aber ob das was n\u00fctzt, wei\u00df ich auch nicht. Ich habe neulich von so einem Projekt von jungen Leuten aus der Gro\u00dfstadt gelesen. Die entwickeln eine App, mit der man seine Sorgen und W\u00fcnsche direkt an die Politiker schicken kann. Da macht nur bisher noch kaum ein Politiker mit. Vielleicht wird das in Zukunft noch was werden, sie wollen wohl auch eine Abstimmungsfunktion einbauen, mit der dann alle Menschen direkt \u00fcber die W\u00fcnsche abstimmen k\u00f6nnten. Aber das wird sicher noch ewig dauern, bis sowas mal eingef\u00fchrt wird. Wenn \u00fcberhaupt\u2026<\/p>\n\n\n\n<hr>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2. Akt: <strong>In der Schule<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"alignright is-resized\" style=\"border: 1px solid\"><strong>&nbsp;Handelnde Personen:&nbsp;&nbsp;<\/strong><p>\n<\/p><ul>\n<li>Oliver &#8211; armer Junge&nbsp;&nbsp;<\/li>\n<li>Kerstin &#8211; reiches M\u00e4dchen&nbsp;&nbsp;<\/li>\n<li>Bernd &#8211; Politiker&nbsp;&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Wir schreiben inzwischen das Jahr 2042, Oliver kommt gerade in der Pause auf den Schulhof.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kerstin: Hey, Oliver, was hast du denn schon wieder f\u00fcr Klamotten an?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oliver: Was hast du denn gegen meine Klamotten? Die hat meine Mutter f\u00fcr mich ausgesucht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kerstin: Das sieht ja schrecklich aus\u2026 Guck\u2018 mal hier, das nennt sich Stil.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Kerstin zeigt auf ihre neue Markenkleidung.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oliver: Du nervst mich, wei\u00dft du das?! Ich m\u00f6chte nicht jedes Mal wegen meiner Kleidung runtergemacht werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kerstin: Ach ja, und was willst du dagegen machen?!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oliver: Seitdem die Schniggelbande in der Regierung ist, hat sie angek\u00fcndigt, dass wir alle mehr mitbestimmen d\u00fcrfen! Die neue Abstimmungsapp ist seit ein paar Wochen drau\u00dfen und ich werde vorschlagen, dass in Zukunft alle Sch\u00fcler die gleichen Schuluniformen tragen m\u00fcssen! Mal sehen, ob du dich dann immer noch so toll f\u00fchlst!!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Am Nachmittag nach Schulschluss, als Oliver wieder zuhause ist, tippt er seinen Wunsch nach einheitlichen Schuluniformen in die Abstimmungsapp auf seinem Smartphone. Es dauert nicht lang, da hat Olivers Vorschlag eine ganze Menge Aufmerksamkeit erregt und viele andere B\u00fcrger gefunden, die ihn unterst\u00fctzen. Der Vorschlag landet nach einiger Zeit bei Bern, der als Politiker f\u00fcr Bildungspolitik zust\u00e4ndig ist.<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bernd: Hmm, dieser Vorschlag hier hat eine ganze Menge Zustimmung erfahren. Der Junge hei\u00dft Oliver und er w\u00fcnscht sich einheitliche Uniformen in der Schule. Interessant\u2026 Ich denke, bei dieser Zustimmung unter der Bev\u00f6lkerung l\u00e4sst sich das durchaus realisieren. Bei der n\u00e4chsten Regierungssitzung werde ich den Vorschlag meinen Kollegen unterbreiten, immerhin lie\u00dfe sich die Gleichheit unter der Bev\u00f6lkerung dadurch vermutlich noch weiter verbessern. Das k\u00f6nnen wir ja immer gebrauchen.<\/p>\n\n\n\n<hr>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3. Akt:<strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong> <\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong>Essenausgabe auf dem Marktplatz<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"alignright is-resized\" style=\"border: 1px solid\"><strong>&nbsp;Handelnde Personen:<\/strong><p>\n<\/p><ul>\n<li>Marie &#8211; junges M\u00e4dchen&nbsp;&nbsp;<\/li>\n<li>Harald &#8211; Dieb&nbsp;&nbsp;<\/li>\n<li>Stefan &#8211; Nahrungsmittelverteiler&nbsp;&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Das Jahr 2045, auf dem Marktplatz werden wie immer die w\u00f6chentlichen Nahrungsmittelpakete an die Bev\u00f6lkerung ausgegeben, von denen jede Person eines erhalten soll.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Harald: Guten Tag, ich w\u00fcrde gern meine w\u00f6chentliche Ration abholen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stefan: Guten Tag, haben Sie denn Ihren Gutschein dabei?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Harald: Ja, hier ist er.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stefan: Na dann, nehmen Sie sich Ihr Lebensmittelpaket.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Stefan zeigt auf den Stapel Lebensmittelpakete, der neben ihm am Heck eines Transportfahrzeugs liegt. Harald geht zum Stapel und nimmt sich ein Paket. Nach kurzem Z\u00f6gern greift er nochmal zu, schnappt sich ein zweites Paket und beginnt zu rennen. Stefan bemerkt den Diebstahl und ist schockiert.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stefan: Hey, das ist Diebstahl! Haltet den Dieb!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Doch es ist zu sp\u00e4t, Harald ist mit beiden Paketen unter dem Arm in eine kleine Seitengasse entkommen. An einem Fenster eines Hauses, das direkt am Marktplatz steht, hat das junge M\u00e4dchen Maria die ganze Szene beobachtet. Auch sie ist schockiert. Am Abend, bevor sie zu Bett geht, schreibt sie wie immer in ihr Tagebuch.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Maria: Liebes Tagebuch, heute habe ich zum ersten Mal beobachtet, wie ein Mann bei der Essenausgabe auf dem Marktplatz ein zus\u00e4tzliches Lebensmittelpaket geklaut hat. Sowas habe ich noch nie gesehen! Warum hat er das wohl gemacht? Ich verstehe nicht, warum jemand etwas klauen w\u00fcrde, wo wir doch alle das Gleiche bekommen! Vielleicht war er alt und hat in seiner Kindheit noch erlebt, wie es fr\u00fcher war, als es viele arme Menschen gab, die um ihr \u00dcberleben k\u00e4mpfen mussten? Aber warum hat er es heute getan, wo es doch gar kein Arm und Reich mehr gibt? Ich habe Papa gefragt und er hat mir nicht geglaubt. Er hat gesagt, er hat schon seit \u00fcber zehn Jahren keinen Diebstahl mehr gesehen und dass es sich vielleicht einfach um ein Missverst\u00e4ndnis gehandelt hat. Komisch, diese ganze Sache. Naja, wer wei\u00df, vielleicht hat der Mann auch nur einen Scherz gemacht\u2026<\/p>\n\n\n\n<hr>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Redaktion: <em>km<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Zeitreise-Bericht der Klasse FE 20a des BSZ Grimma vom 4. bis 5. 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